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Saubere Zähne – beste Voraussetzung für Zahnerhalt

Im Unterschied zur Haut und zu Knochen heilen kranke Zähne leider nicht von selbst. Beschädigungen durch Karies oder mechanische Einflüsse sind nicht wieder rückgängig zu machen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Sie Ihre natürlichen Zähne sorgfältig pflegen. Wir wissen heute sehr genau, welche Einflüsse negativ auf Zähne einwirken. Und wir wissen, wie jeder von uns auf diese Einflüsse reagieren kann, um seine Zähne ein Leben lang gesund zu erhalten.

Am meisten setzen Karies und Zahnfleischerkrankungen den Zähnen zu. Dabei sind beide Krankheiten vermeidbar. Mit sorgfältiger häuslicher Mundpflege, zahnbewusster Ernährung und professionellen Vorbeugemaßnahmen (Prophylaxe) in der Zahnarztpraxis kann man ihnen erfolgreich begegnen.

Nur nicht sauer werden!

Karies (Zahnfäule) ist die Krankheit mit der höchsten Verbreitung in der Bevölkerung. Sie entsteht durch unzureichende Zahnpflege und falsche Ernährung. Beide Faktoren fördern Zahnbeläge (Plaque), in denen sich Bakterien einnisten. Diese Bakterien produzieren schädliche Säuren, die die Zähne nach und nach zerfressen. Der ursprünglich sehr harte Zahnschmelz wird demineralisiert und die Zahnsubstanz entkalkt, bis ein regelrechtes „Loch“ entsteht. Unterstützt wird die Arbeit der Plaque-Bakterien noch durch die Säuren, die im Mund nach dem Genuss insbesondere zuckerhaltiger Speisen und Getränke entstehen. Auch Speisereste, die sich zwischen den Zähnen verfangen und langsam zersetzt werden, tun ihr Übriges.

Die Bürste: der Star

Das Putzen der Zähne ist die wichtigste und einfachste Maßnahme, die Zähne von Belägen und fremden Substanzen zu befreien. Ob sie eine normale oder eine elektrische Zahnbürste verwenden, ist relativ egal. Auf die richtige Putztechnik kommt es an. Wie man mit leichtem Druck ein gutes Ergebnis erzielt, zeigt Ihnen Ihr Zahnarzt gern.

Achten Sie darauf, dass sich die Borsten auf keinen Fall „pieksig“ anfühlen. Zahnbürsten mit Borsten, die schon in alle Himmelsrichtungen abstehen, sollten Sie bestenfalls zum Reinigen Ihrer Fahrradkette verwenden, aber nicht mehr für Ihre Zähne. Gönnen Sie sich eine frische Zahnbürste spätestens alle drei Monate.

Zwischendurch

Zähne geputzt – alles in Ordnung? Leider nein. Die Zahnbürste ist machtlos, wenn es um die Reinigung der wichtigen Zahnzwischenräume geht. Ausgerechnet dort also, wo sich mit Vorliebe Essensreste und Plaque festsetzen. Die Zwischenräume reinigt man mit speziellen Interdentalbürsten oder mit Zahnseide. Diese Prozedur sollte genauso selbstverständlich sein wie das Zähneputzen selbst.

Wann, wie oft und womit?

Am effektivsten putzt man nach jeder Mahlzeit kurz und einmal täglich intensiv für mindestens drei Minuten. Dass nicht nach jeder Mahlzeit die Gelegenheit zum Zähneputzen besteht, hat auch die Zahnpflegeindustrie erkannt. Das Angebot an einfach zu handhabenden Pflegeprodukten ist breit und reicht von der bakterienhemmenden Mundspüllösung bis zum Zahnpflegekaugummi. So hat wirklich jeder die Möglichkeit, seine Zähne auch unterwegs zu pflegen.

Hilfe mit Chemie

Ein wichtiger Stoff, der Zähne weniger anfällig für Säureangriffe und die Ansiedlung von Bakterien macht, ist Fluorid. Es gibt Fluorid in verschiedenen Anwendungsformen: Zahnpasten, Mundspüllösungen, Gelees, Tabletten, Dragees oder angereichertes Speisesalz. Ihr Zahnarzt kann mehrmals pro Jahr eine schützende Fluorid-Schicht auf Ihre Zähne auftragen. Er kennt darüber hinaus weitere Prophylaxe-Maßnahmen, die individuell auf Sie abgestimmt werden.

Nicht nur sauber, sondern rein

Wenn Sie zuhause regelmäßig und sorgfältig Ihre Zähne reinigen, haben Sie schon beste Voraussetzungen für den Erhalt Ihrer natürlichen Zähne geschaffen. Darüber hinaus ist eine professionelle Zahnreinigung durch Ihren Zahnarzt sehr zu empfehlen. Am einfachsten ist es, sie während Ihres zweimal jährlich stattfindenden Kontrollbesuchs in der Praxis durchführen zu lassen.

Foto: Fluoridhaltige MittelFluorid-Schutz in verschiedenen Formen