Die Texte und Bilder auf den Internetseiten der Bechstein Zahntechnik GmbH sind urheberrechtlich geschützt. Aus diesem Grund ist die Druckfunktion für alle Seiten gesperrt.
Wenn Sie unser gedrucktes Informationsmaterial erhalten möchten, rufen Sie uns gern an oder faxen Sie uns. Wir werden Ihnen dann umgehend unsere Imagebroschüre und unsere Patientenbroschüren zum Thema Zahnersatz per Post zusenden.

Telefon (0 23 71) 81 94-0
Telefax (0 23 71) 81 94-33

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Bechstein Zahntechnik GmbH

Metall: Nichtedelmetalle (NEM)

Eine Worterklärung vorweg: Legierungen

Legierungen sind Mischungen von Metallen, die durch Verschmelzen entstehen. Der Anteil der einzelnen Metalle ist je nach Anwendungsbereich im Mundraum verschieden. Legierungen sollten keine toxischen (giftigen) Substanzen enthalten, um allergische Reaktionen weitgehend auszuschließen.

Nichtedelmetall-Legierungen

Diese graufarbenen und sehr harten Legierungen sind eine Art Sparversion, die z. B. in den Bereichen Kronen, Brücken, Teilprothesen ihren Einsatz haben. Sie setzen sich u. a. aus Kobalt, Chrom und Molybdän zusammen. Ganz wichtig für Sie als Patient (und für unsere Mitarbeiter gleichermaßen): In unserem Dentallabor werden nur Nichtedelmetall-Legierungen verarbeitet, die frei vom gesundheitlich bedenklichen Nickel und Beryllium sind!

Amalgam

Auch Amalgam ist eine preiswerte Nichtedelmetall-Legierung. Amalgam ist eines der ältesten Füllungsmaterialien. Verwendet wird es bereits seit über 100 Jahren. Amalgam ist nicht zahnfarben, sondern silbrig-grau. Es besteht zu 50% aus einem Pulver, das Silber, Kupfer und Zinn enthält, und zu 50% aus anorganischem Quecksilber. Eingesetzt wird Amalgam vorwiegend im Seitenzahnbereich, auch bei größeren Defekten. Neben ästhetischen Nachteilen (Zahn- und Zahnfleischverfärbung) verunsichert die Diskussion der eventuellen Schadstoffbelastung durch das enthaltene Quecksilber viele Patienten (siehe Brennpunkt Amalgam). Die Haltbarkeit von Amalgamfüllungen beträgt etwa 7-8 Jahre (Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde DGZMK). Heute gibt es zu Amalgam ästhetische und sicher körperverträgliche (biokompatible) Alternativen.

Foto: Amalgamfüllungen Amalgamfüllungen

Titan

Titan ist ein Reinmetall und eines der am häufigsten vorkommenden Metalle auf der Erde. Es hat ein geringes Gewicht und ist ausgesprochen körperverträglich (biokompatibel). Die chemisch-physikalischen und biologischen Eigenschaften erlauben einen Einsatz in der modernen Zahnprothetik. Aufgrund der dunkelgrauen Farbe ist der Einsatz von Titan für ästhetische Lösungen etwas eingeschränkt. Der Haftverbund Titan-Keramik ist ebenfalls kritisch zu betrachten. Für Allergiepatienten ist Titan jedoch oftmals eine gute Alternative. Als gefrästes/ gedrehtes Material wird es fast ausschließlich für Implantate, die im Kiefer fest einheilen, verwendet.

Illustration: Implantatpfosten aus Titan Implantatpfosten aus Titan als künstliche Zahnwurzel