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Die klassische Brücke: von Kronen getragen

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> Vollgussbrücken
> Verblendete Brücken (Kunststoff oder Keramik)
> Keramikschultern
> Vollkeramikbrücken

Bei dieser Befestigungsmethode wird die Brücke durch Kronen getragen, die auf den Pfeilerzähnen sitzen. Ihr Zahnarzt beschleift dafür die tragenden Pfeilerzähne, um sie in eine Form zu bringen, die zum Tragen der Kronen geeignet ist. Er wird bestrebt sein, dabei so viel Zahnsubstanz wie möglich zu erhalten. Die Pfeilerzähne verlieren durch das Beschleifen und die Präparation ca. 40-60% ihres Volumens.

Vollgussbrücken

Eine Vollgussbrücke wird vollständig aus Metall gegossen. Das Material: häufig eine Gelbgoldlegierung, manchmal auch unedle Metalle (so genannte Nichtedelmetalle, kurz: NEM; Farbe: grau). Das Metall wird nicht verblendet und bleibt damit sichtbar. Vollgussbrücken sind eine einfache, kostengünstige, aber keine ästhetisch anspruchsvolle Versorgung. Sie werden vorwiegend im nichtsichtbaren Mundbereich eingesetzt, also bei den hinteren Seitenzähnen.

Verblendete Brücken

Bei den verblendeten Brücken überziehen wir den Metallkern (das so genannte Gerüst) mit einem zahnfarbenen Material. Von außen ist dann kein Metall mehr sichtbar. Diese Brücken eignen sich besonders für Zähne, die beim Sprechen und Lachen sichtbar sind.
Brücken können ganz oder teilweise verblendet werden. Die Teilverblendung, also die Verblendung des Metalls nur im sichtbaren Bereich, ist ein Kompromiss zwischen Wirtschaftlichkeit und Ästhetik.
Ihre Zähne sind so individuell wie Sie selbst! Deshalb ist die Bestimmung der passenden Zahnfarbe für Ihren Zahnersatz sehr wichtig. Zusammen mit Ihrem Zahnarzt finden wir für Sie genau „Ihre“ Zahnfarbe – für Ihre natürlich schönen Zähne!

___Kunststoffverblendbrücken – die preiswerte Lösung

Das Verblenden von Brücken mit Kunststoff ist preiswert. Man erhält damit eine wirtschaftlich günstige Lösung mit ausreichender Ästhetik sowie befriedigender Stabilität und Haltbarkeit. Allerdings: Kunststoffe können sich mit der Zeit im Mund verfärben. Außerdem ist Kunststoff nicht sehr abriebfest. Die Kaufläche und die Flächen, die zur Mundinnenseite zeigen, sind aus Stabilitätsgründen aus Metall gefertigt und nicht verblendet.

Illustration: BrückeDie klassische Brücke wird durch auf den Pfeilerzähnen sitzenden Kronen getragen.


Foto: VollgussbrückeVollgussbrücke: Das Metall des Kerns bleibt sichtbar




Illustration: Kunststoff-VerblendungKunststoff-Verblendung (Krone)

___Keramikverblendbrücken – für unsichtbaren, verträglichen Zahnersatz

Sie haben hohe Ansprüche an Ästhetik und Biokompatibilität? Die Farbe Ihrer Brücke soll auch mit den Jahren unverändert schön bleiben? Ihre Brücke soll stabil und belastbar sein? Dann werden Sie mit unseren Keramikverblendbrücken hoch zufrieden sein.
Über das innenliegende Metallgerüst – zumeist hoch goldhaltige Metalle – arbeiten wir die mit dem Metallgerüst fest verbundene Keramikschicht. Je nach Anforderung wird der Metallkern ganz oder nur teilweise verblendet (zum Beispiel nur auf der Zahnvorderseite). Mit der Keramikverblendung ahmen wir das Farbenspiel Ihres natürlichen Zahns täuschend echt nach: durch die Kombination aus unterschiedlich gefärbten Keramikmassen und durch ein Nachempfinden der feinen Oberflächenstrukturen, die für die feine Lichtbrechung sorgen. Keramik ist außerdem hart, dicht, kaudruckstabil – Keramik „kaut sich nicht ab“. Kauflächen der Backenzähne sollten zum Beispiel nur aus Keramik (oder Metall) gefertigt werden. Keramische Massen haften besser an Metall, da sie mit ihm eine physikalisch-chemische Verbindung eingehen. Keramik ist allergieneutral. Und vor allem: Keramik sieht der natürlichen Zahnsubstanz zum Verwechseln ähnlich!
Ihre neuen Zähne liegen in der Fläche so auf dem Zahnfleisch, dass sie als Ersatz nicht erkennbar sind. Dieser ästhetische Aspekt kann langfristig nur mit keramischen Materialien erreicht werden. Als Brückenpfeiler dienen im sichtbaren Bereich keramikverblendete Kronen, bei denen der Kronenrand nahezu unsichtbar an der Zahnfleischgrenze liegt. Zahn und Zahnfleisch bleiben natürlich schön! Im nichtsichtbaren Bereich werden die tragenden Zähne noch schonender präpariert – hier darf bei einer Keramikverblendung der Metallkern als schmaler, nicht mitverblendeter Metallkronenrand hervorschimmern.


Foto: MetallkeramikbrückeMetallkeramikbrücke: Eine zahnfarbene Keramikschicht verblendet den Metallkern


Foto: Kronen und BrückenKronen und Brücken im Demonstrationsmodell: links kunststoffverblendet, rechts keramikverblendet
Foto: Brücke mit Keramikverblendung
Foto: Brücke mit Keramikverblendung

Großspannige, 14-gliedrige Brücke mit Keramikverblendung


___Für die ganz besondere Ästhetik: Keramikschultern

Als Keramikschulter bezeichnen wir die Erweiterung der Keramikbeschichtung über den Metallrand des Kronengerüstes hinweg. Dafür bringen wir am Rand der Krone bzw. Brücke eine Zusatzkeramik an – die Keramikschulter. Mit diesem Verfahren erreichen wir zwei Vorteile: Zum einen kommt dadurch Licht an die Zahnwurzel, und Ihr Zahnfleisch sieht gesund und rosa aus. Zum anderen vermeiden wir, dass die Metallränder der Kronen über den tragenden Brückenpfeilern sichtbar werden und das Zahnfleisch sich verfärbt. Zum Beispiel kann sich bei einem überkronten Zahn das Zahnfleisch mit der Zeit zurückziehen, so dass dann der Metallrand einer Krone ohne Keramikschulter sichtbar würde. Mit Keramikschulter sind selbst nach vielen Jahren keine dunklen Kronenränder zu erkennen.
Keramikverblendbrücken sind eine hochverträgliche, stabile und sehr ästhetische Lösung. Rundum schön!

Vollkeramikbrücken

Wenn Sie allerhöchste Wünsche an die Ästhetik und an die Bioverträglichkeit Ihres Zahnersatzes stellen, dann sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt unbedingt über Vollkeramikbrücken. Vollkeramikbrücken sind vollständig metallfrei und allergieneutral. Sie bestehen ganz und gar aus Keramik. Durch ihre hohe Lichtdurchlässigkeit („Transluzenz“) kann die Farbgebung des natürlichen Zahnschmelzes auf vollkommene Weise nachempfunden werden.

Foto: KeramikschulternRosa Zahnfleisch und keine dunklen Kronenränder durch Keramikschultern
Foto: Vollkeramikbrücke
Foto: Vollkeramikbrücke
Foto: Vollkeramikbrücken und Inlaybrücken
Vollkeramikbrücke (Empress II)
Vollkeramikbrücke – ein äthetisches Kunstwerk
Vollkeramikbrücken (links) und Inlaybrücken (rechts) im Höhne-Demonstrationsset

___Zirkonoxid – die Hightech-Keramik mit höchster Stabilität und natürlicher Ästhetik

Zirkonoxid ist eine Hightech-Keramik, ein Material aus der Natur – jetzt auch für Ihren anspruchsvollen Zahnersatz. Zirkonoxid hat seine außerordentliche Materialverlässlichkeit bereits als Hitzeschild im Space Shuttle, als Bremsscheiben in Sportwagen oder als hochfeste Grundlage für mittlerweile über 300.000 künstliche Hüftgelenke bewiesen.
Mit Hilfe feinster Technik fräsen wir aus Zirkonoxid heute Inlays, Kronen und sogar mehrgliedrige Brücken.
Diese moderne Keramik bietet den Patienten viele Vorteile:

  • Zirkonoxid ist außerordentlich biegefest und zäher als bisherige Vollkeramikkerne. Selbst den Biss auf einen Kirschkern übersteht diese Hightech-Keramik eher als der natürliche Zahn. Aufgrund dieser Eigenschaften lässt sich aus Zirkonoxid sogar Vollkeramik-Zahnersatz im Seitenzahnbereich herstellen, wo hohe Kaukräfte wirken.
  • Zirkonoxid ist ein sehr stabiler Keramikkern, der mit einer speziellen Keramik verblendet wird. Durch den sehr belastbaren Kern und die spezielle Verblendkeramik kann jetzt auf Metall zugunsten der Körperverträglichkeit sowie für hohe Ästhetik (natürliche Lichtdurchlässigkeit) verzichtet werden.
  • Zirkonoxid ist biokompatibel, d. h. der Körper reagiert darauf nicht allergisch.
  • Zirkonoxid hat eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit, ein Vorteil bei kalten und heißen Speisen.
  • Mit Zirkonoxid lassen sich selbst Inlaybrücken und mehrgliedrige Brücken herstellen.



Foto: Vollkeramikbrücke
Foto: VollkeramikbrückeVollkeramikbrücke auf Zirkonoxidgerüst, fertig zum Eingliedern. Von unten sieht man deutlich: Es gibt kein Metall, die gesamte Brücke besteht ausschließlich aus Keramik.