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Bechstein Zahntechnik GmbH

Kronen

Bei sehr großen Zahnsubstanzschäden erhält Ihr Zahn durch eine Krone, die über den präparierten Zahn gesetzt wird, seine natürliche Form zurück. Vollkeramikkronen bestehen im wahrsten Sinne des Wortes vollkommen aus reiner Keramik. Je nach Position Ihrer Krone im Mund verwenden wir zwei verschiedene Keramikarten:

Malkronen aus Glaskeramik

Die so genannte Glaskeramik (oder transluzente Keramikmasse) hat ähnlich gute Materialeigenschaften (z. B. auch ähnliche Härtewerte) wie der Schmelz Ihrer natürlichen Zähne. Der Name „Glaskeramik“ rührt von dem Material her, das dem Glas ähnlicher ist als der Keramik. Durch die innere Kristallstruktur ist Glaskeramik in der Lage, sich farblich den Nachbarzähnen bis zu einem bestimmten Grad anzupassen („Chamäleon-Effekt“). Und durch ihre geringe Wärmeleitfähigkeit schützt sie den natürlichen Restzahn unter dem Zahnersatz vor Beanspruchung durch Wärme und Kälte.

Das von uns verwendete „Empress I“ ist ein Presskeramik-System, bei dem Rohlinge in speziellen Öfen unter hoher Hitze in die gewünschte Form gepresst werden. Auf den so angefertigten Keramikrohling werden dann in einzelnen Schichten die später sichtbaren Farbeffekte aufgemalt und eingebrannt (eingesintert). Es sind mehrere Malbrände sowie mindestens zwei abschließende Glanzbrände nötig, um die genaue Zahnfarbe möglichst naturgetreu nachzubilden. Ein hoher Aufwand für uns, der sich aber für Sie lohnt: Das Ergebnis ist ästhetisch erstklassig.

Die Keramik „Empress I“ aus dem IPS-Empress-System wird bei uns schon seit vielen Jahren für Einzelkronen im Frontzahnbereich und im vorderen Seitenzahnbereich eingesetzt. Empress I hat sich als überragendes System in der Veneer-, Inlay- und Teilkronentechnik ausgezeichnet und ist für unsere ästhetisch anspruchsvollen Patienten unverzichtbar geworden.





Foto: MetallkeramikkroneMetallkeramikkrone

Schichtkronen aus Hartkernkeramik

Schichtkronen bauen wir aus Keramikmassen Schicht um Schicht auf. Der Kern des Zahnersatzes (schon in der Grundfarbe des Zahns gefertigt) besteht aus einer stabilen Keramikmasse (Gerüstmaterial). Er wird dann mit anderen Keramikmassen, so genannten Effektmassen und vorwiegend transparenten Massen, vervollständigt. Die einzelnen Schritte erfordern viel Geschick, fachliches Know-how und ästhetisches Feingefühl. Jede Keramikschicht unterscheidet sich in Farbe und Lichtbrechung, um das natürliche Farbspiel Ihrer Zähne so echt wie möglich wiederzugeben. Nach jeder Schicht wird die Krone im Ofen gebrannt und mit feinsten Werkzeugen weiter ausgearbeitet. Sehr dezente Farbnuancen tragen wir vor dem letzten Brand, dem so genanten Glasurbrand, mit keramischen Malfarben auf. So entstehen regelrechte kleine Kunstwerke.

Das von uns eingesetzte „Empress II“ verfügt über eine sehr günstige Oberflächenhärte, was dem Einsatzgebiet dieses Keramik-Systems im Mundraum bei erhöhter Kaudruckbelastung sehr entgegenkommt. Deshalb können mit Hartkeramik auch sehr kleine Brücken (ein fehlender Zahn) im Frontzahn- oder vorderen Seitenzahnbereich realisiert werden.



Foto: Kleine KeramikbrückeKleine Brücke aus Empress II