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Zirkonoxid (ZrO2), die moderne Hightech-Keramik für höchste Belastungen und optimale Ästhetik

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> Große Brücken
> Inlaybrücken
> Klebebrücken
> Wurzelstifte

Heutzutage wird zunehmend nach hochästhetischem, weißem Zahnersatz gefragt, der nicht nur wie ein natürlicher Zahn belastet werden kann, sondern auch besonders lange haltbar ist und außerdem aus vollständig körperverträglichen Materialien besteht (Biokompatibililtät). Ein solcher Werkstoff ist die „Hightech-Keramik“ Zirkon(iumdi)oxid – ein Material aus der Natur. Zirkonoxid hat seine außerordentliche Materialverlässlichkeit bereits als Hitzeschild im Space Shuttle, als Bremsscheiben in Sportwagen oder als hochfeste Grundlage für mittlerweile über 300.000 künstliche Hüftgelenke bewiesen.

Zirkonoxid ist härter und stabiler als alle anderen Vollkeramiken im Dental-Bereich. Mit Hilfe modernster Technik wird aus der neuen Hightech-Keramik verträglicher und schöner weißer Zahnersatz gefertigt. Aufgrund der besonderen Materialeigenschaften und der hohen Stabilität können mit Zirkonoxid auch – bislang nicht mögliche – größere Zahnersatzversorgungen vollständig aus Keramik umgesetzt werden.
Der Zahnersatz aus Zirkonoxid wird von modernen computergesteuerten CNC-Fräsmaschinen aus Zirkonoxid-Rohlingen ausgefräst. Das Gerüst aus Zirkonoxid verblenden wir anschließend mit einer speziellen Keramik für Zirkonoxid. Auf diese Weise können auch schwierige Fälle, zum Beispiel auch Kronen, die einen stabilen Kern (ein so genanntes Käppchen) benötigen, vollständig mit Keramik versorgt werden.

Zirkonoxid bietet viele Vorteile:
___Zirkonoxid ist eine moderne, weiße, äußerst belastbare Dentalkeramik und sieht von der Ästhetik her so natürlich aus, dass sie vom Naturzahn kaum zu unterscheiden ist.
___Zirkonoxid ist ausgesprochen biegefest und zäh und deshalb stark belastbar.
___Auf das zur Stabilisierung von größerem Zahnersatz oft benötigte Metall kann bei Zirkonoxid verzichtet werden. Damit steigen die Körperverträglichkeit und die Ästhetik. Reiner Zirkonoxid-Zahnersatz ist zudem lichtdurchlässig und sieht damit natürlich aus. Der Kern des Zahnersatzes wird aus Zirkonoxid gefertigt und dann mit spezieller, zu Zirkonoxid passender Keramik, verblendet.
___Durch die besondere Härte können auch besonders kleine und zierliche Restaurationen realisiert werden.
___Zirkonoxid hat außerdem ein deutlich geringeres Gewicht als Gold und andere Edelmetall-Legierungen. Die Zahnersatzversorgung wird somit besonders leicht und bietet einen angenehmen Tragekomfort.
___Zirkonoxid hat eine geringe Wärmeleitfähigkeit, die der des natürlichen Zahnes sehr nahe kommt. Dadurch wird ein unangenehmes Heiß-kalt-Empfinden reduziert.
___Zirkonoxid ist vollständig biokompatibel, d. h. der Körper reagiert auf Zirkonoxid nicht allergisch.





Illustration: ZirkongerüstZirkongerüst, hergestellt mit unserem CAD/CAM-System

Große Brücken

Mit Brücken können unterschiedlich große Lücken in einer Zahnreihe geschlossen werden. Die verbliebenen natürlichen Zähne beiderseits der Lücke dienen als Brückenpfeiler. Sie werden von Ihrem Zahnarzt so beschliffen, dass sie in der Lage sind, die Brücke zu tragen. Durch die Brückenpfeiler wird die Brücke dauerhaft befestigt. Fehlende Zähne zwischen den Pfeilern werden durch Zwischenglieder ersetzt (so genannte Brückenglieder). Auf diese Weise können ein Zahn oder mehrere Zähne sicher und ästhetisch ersetzt werden. Brücken aus Vollkeramik wirken wie natürliche Zähne. Schon nach kurzer Zeit haben Sie das Gefühl von echten Zähnen – Sie spüren keinen Zahnersatz.

Bislang war es aufgrund der nicht ausreichenden Stabilität der herkömmlichen Keramiken nicht möglich, auch große Brücken vollständig aus Keramik zu fertigen. Zur Stabilisierung benötigte man bislang einen Metallkern. Mit Zirkonoxid können wir nun auch viergliedrige und noch größere Brücken metallfrei anfertigen: Aus einem Zirkonoxidblock fräsen wir das stabile Zirkongerüst aus; darauf bringen wir die sichtbare Keramikverblendung auf.

Im hinteren Seitenzahnbereich eignet sich Zirkonoxid aufgrund der Stabilität bei den entstehenden hohen Kaukräften auch für kleinere Brücken (dreigliedrig).


Foto: VollkeramikbrückeFertige Vollkeramikbrücke auf Zirkonoxidgerüst


Foto: VollkeramikbrückeVollkeramikbrücke auf Zirkonoxid

Inlaybrücken aus Keramik

Bei Inlaybrücken wird das Brückenglied (der zu ersetzende Zahn) mit Hilfe von Keramik-Inlays an den tragenden Pfeilerzähnen befestigt. Ihr Zahnarzt präpariert dafür die Nachbarzähne neben der Zahnlücke wie für Füllungen. Der Gerüstaufbau der Inlaybrücken besteht aus der äußerst stabilen Hightech-Keramik Zirkonoxid. Das Gerüst verblenden wir anschließend mit einer speziellen zahnfarbenen Keramik.

Foto: Brücke mit Keramikverblendung
Foto: Brücke mit Keramikverblendung

Inlaybrücke aus Zirkonoxid


Klebebrücken (auch Adhäsiv- oder Marylandbrücken genannt) aus Keramik

Die Brückenglieder werden an den tragenden Pfeilerzähnen mit Hilfe von sicher haltenden Flügeln befestigt.

Mit Zirkonoxid-Gerüsten, die dann mit spezieller Keramik ästhetisch verblendet werden, erreichen wir eine äußerst stabile und metallfreie Versorgung. Zum Aufkleben dieser tragenden Flügel müssen die Pfeilerzähne nur leicht von der Mundinnenseite abgeschliffen werden. Lediglich 5-10% des gesunden Zahnschmelzes werden dabei entfernt.

Klebebrücken sind eine kostengünstige Alternative zu konventionellen, von Kronen getragenen Brücken. Da sie die natürliche Zahnsubstanz der Pfeilerzähne schonen, sind sie das Mittel der Wahl bei jungen Patienten. Auch beim Verlust oder bei der Nichtanlage von einzelnen Zähnen – besonders im Frontzahnbereich – sind Klebebrücken geeignet, weil die noch nicht beschädigten Pfeilerzähne nur wenig beschliffen werden.

Wurzelstifte aus Zirkonoxid

Ist ein Zahn soweit zerstört, dass der Nerv (Pulpa) entfernt werden musste, dann führt Ihr Zahnarzt eine so genannte Wurzelkanalbehandlung durch: Er entfernt das Gewebe des Nerves und ersetzt es durch eine Wurzelfüllung. Ist diese Behandlung erfolgreich verlaufen und sind keine Beschwerden aufgetreten, dann kann der Zahn endgültig mit Zahnersatz versorgt werden.

Dafür kann der Zahn mit einem Stiftaufbau stabilisiert werden. Ihr Zahnarzt entfernt dazu die Wurzelfüllung des Zahnes wieder und passt einen Stift an. Als Stiftmaterialien kommen mundbeständige Metalle (Titan) und Legierungen (Gold) – und für die besondere und natürliche Ästhetik auch sehr feste Keramiken zum Einsatz. Der Stift wird in den Wurzelkanal eingeschraubt oder zementiert.

Zähne, die wurzelbehandelt wurden, haben oft eine lichtundurchlässige und dunkle Grundfarbe. Besteht der Wurzelstift außerdem aus Metall, kann er durch die Krone durchscheinen. Die dunkle Färbung des Stiftes hat entsprechend negative Auswirkungen sowohl auf den Zahnersatz als auch auf das Zahnfleisch, das ebenfalls dunkel erscheint, da das Licht durch den Metallstift nicht wie beim natürlichen Zahn geleitet wird.

Diese Probleme lassen sich vermeiden, wenn wir statt eines Metallstiftes einen Stift aus der äußerst stabilen Hightech-Keramik Zirkonoxid wählen. Um den vorgefertigten Zirkonoxid-Stift fertigen wir in unserem Dentallabor gleichzeitig auch den künstlichen Zahnstumpfaufbau aus Presskeramik, der später die Krone trägt. Der Stumpfaufbau besteht aus einer speziellen Empress-Keramik und muss nicht mehr von Ihrem Zahnarzt in Handarbeit modelliert werden.

Die sichtbaren und spürbaren Vorteile von Zirkonoxid-Wurzelstiften: Eine perfekte natürliche Ästhetik und rosa Zahnfleisch – alles bei sicherer Kaufunktion.





Illustration: KlebebrückenKlebebrücken aus Zirkonoxid